Begründer der Stilrichtung:
Andreas Busche
Hervorgegangen aus:
Quanfa,
okinawanischen Karate
Kata dieser Stilrichtung:
spezielle
Kempo Kata
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Andreas Busche
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Kempo-Karate im BKB / DKV
Die Karatestilrichtung Andyoko-Ryu Kempo Karate wurde von Renshi
(Großmeister) Andreas Busche gegründet. Heute betreibt er die Kampfkunst
professionell und ist Leiter der Kinderschutzorganisation KidsPro.
Kempo-Karate ist Mitglied im Bayerischen Karate Bund (BKB) und im Deutschen
Karate Verband (DKV) und dort als eigenständige Stilrichtung verankert.
Aus sportlicher Sicht gehört der in Deutschland betriebene Stil zu einem
der vielseitigsten und kompaktesten der Karatekünste. Zu den Schwerpunkten
in der Ausbildung zählen Konditionstraining, Stellungen und Ausweichformen,
Block-, Stoß-, Schlag- und Fußtechniken, Fallschule, Würfe, Katas (Formen),
Kumite (Kampf) und Kobudo (traditionelle japanische Waffen) wie z. B.
Shinai (Schwert), Bo (Stock), Sai-Gabeln und Tonfa!
Historie
Der japanische Begriff “Kempo” ist abgeleitet von der ursprünglichen
chinesischen Kampfkunst “Quanfa” (Kempo und Quanfa werden mit den gleichen
Schriftzeichen dargestellt) und bedeutet übersetzt “Weg der Faust” oder
“Wissenschaft vom Faustkampf”. Quanfa/Kempo ist jedoch nicht nur die Lehre
des Nahkampfes mit und ohne Waffen, sondern lehrt auch geistige und
körperliche Kultur, die sich aus Jahrhunderten alten Traditionen entwickelt
hat. Die Bezeichnung “Kempo” wurde bereits vor langer Zeit für das
okinawanische Karate gebraucht. Bei “Kempo-Karate” handelt es sich um
verschiedene Systeme, die aus dem okinawanischen Karate mit erweiterten
chinesischen Elementen aus dem Kung-Fu entstanden sind. In den letzten
Jahrzehnten hat sich Kempo-Karate auch in den westlichen Ländern verbreitet
und weiterentwickelt. Es sind verschiedene Stilrichtungen entstanden. Die
Entstehung des Andyoko-Ryu Kempo hat im Verhältnis mit anderen Kampfkünsten
eine sehr junge Geschichte und hat sich zu seiner heutigen Form aus dem
Andyko-Do Karate in den achtziger und neunziger Jahren entwickelt. Der
Hauptbestandteil des Trainings in den Schülergraden ist das Erlernen der
traditionellen Karatetechniken. Durch den zusätzlichen Einsatz von
Kobudo-Waffen und Würfen wird schon sehr früh eine hohe Komplexität
geschult. In den Meisterstufen wird diese Vielfalt in die realistische
Selbstverteidigung umgesetzt. Neben der reinen Technikschulung wird hier
auch viel Wert auf Verhaltensweisen und Deeskalationstraining gelegt.
Der geistige Aspekt
Kempo-Karate ist nicht nur körperliche Ertüchtigung, sondern vor allem eine
Lebenseinstellung. Dies spiegelt sich nicht nur in dem Weg zu einem
perfekten Kampfkünstler wieder, sondern auch im täglichen Verhalten. Ein
Kempo-Karate-Praktizierender (Kempoka) übt sich nicht nur in Körper und
Geist, sondern vor allem auch in Seele und Verstand, was ihn letztendlich
zu einem Meister des Lebens selbst macht. Bescheidenheit, Friedlichkeit und
Harmonie stehen im Vordergrund einer jeden Auseinandersetzung, sei es nun
mit einem Gegenüber oder einem anderen Problem. Schwarzgurte (DAN-Träger),
die die Lehre letztendlich auch weitergeben sollen, werden unter vielen
Gesichtspunkten ausgewählt. Ein DAN-Träger muss viele Aspekte des Karate
abbilden können. Deshalb kann nicht jeder, wenn auch sportlich dazu in der
Lage, im Kempo seinen Meistergrad ablegen. Diese Ehre gebührt nur
demjenigen, der sich durch seine komplette Lebenseinstellung (Fairness,
Vorbild, Ehrgeiz, Selbsteinschätzung, Persönlichkeit und Charakter) dies
über Jahre hinweg erarbeitet hat.
Auf der Vereinsliste des
Bezirks Oberbayern, des
BKB und
www.kempo-karate-bayern.de finden Sie alle
Vereine, die Kempo-Karate praktizieren.
Wir freuen uns über Ihren Besuch!
Björn Anton
Stilrichtungsreferent Kempo
(Quelle:
www.karate-bayern.de/karate/stilrichtungen/kempo |