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Austrian Open for Juniors 2007 in Salzburg
(23.06.2007)
  
Verfasser: Karl Michael Schölz
Abteilungsleiter Karate TSV Grasbrunn-Neukeferloh
Hohenaschauer Straße 50
81669 München
Tel: 089 / 680 74 609
info@karatedo.org
 
Erfolg bei Austrian Open for Juniors 2007 in Salzburg
 
Internationaler Erfolg für Grasbrunner Schülerinnen
Sophie Katzendobler und Lea Kilgenstein holen tollen Erfolg bei Karate-Turnier

 
Salzburg – Es war eins der ersten internationalen Turniere, die Lea Kilgenstein (12) und Sophie Katzendobler (14) aus dem oberbayerischen Karate-Dojo des TSV Grasbrunn-Neukeferloh besuchten – obwohl sie man schon im Wettkampf als alte Hasen bezeichnen könnte. Denn bei den letzten oberbayerischen und bayerischen Meisterschaften der Schüler waren die beiden jungen Grasbrunnerinnen immer mit vorne dabei und holten sich das eine oder andere Edelmetall.
 
Doch diesmal war die Meßlatte ein wenig höher gehängt. Mit den Austrian Open for Juniors haben sich die beiden Athletinnen ein international sehr stark besetztes und dementsprechend schwieriges Turnier ausgesucht, bei dem sie ihr Können testen wollten. Zusammen mit der Trainerin im TSV Grasbrunn-Neukeferloh Susan Tinz bereiteten sich die beiden intensiv auf ihre Spezialdisziplin Kata (Kampfformenlauf) vor – zurecht, wie sich später herausstellen sollte.
 
Am Turniertag in Salzburg schien die Konkurrenz übermächtig. Fünfzig Athletinnen aus insgesamt zwölf Nationen hatten sich alleine für ihre Disziplin und Altersklasse angemeldet. Dabei waren international renommierte Nationen wie Slowakei, Frankreich, Italien oder Kroatien, also Nationen, die international das Wettkampfgeschehen bestimmen.
 
Umso größer dann die Überraschung auf Seiten der Grasbrunner Athletinnen und der mitgereisten Betreuerin Susan Tinz. Denn Lea und Sophie kämpften sich in zwei Pools getrennt trotz anfänglicher Schwierigkeiten Runde um Runde nach vorne.
 
Lea konnte mit den Kampfformen Shisochin und Heian Godan Anfangs gut gegen ihre Gegnerinnen behaupten und sicherte sich in den ersten beiden Runden die Siege, bevor sie dann an der später Zweitplatzierten scheiterte. In der Trostrunde konnte sie sich dann bis zum Kampf um Platz drei vorarbeiten, hier jedoch war ihre Gegnerin besser und so blieb der zwölfjährigen Grasbrunnerin der ausgezeichnete fünfte Platz.
Ähnlich verlief der Turnierverlauf für Sophie Katzendobler. Nach einer knappen Niederlage gegen die spätere Erstplatzierte durfte Sophie in die Trostrunde und gewann dort souverän alle Begegnungen mit den Kampfformen Shisochin und Sepai. Auch in der letzten Runde um Platz drei ließ sich Sophie nicht die Butter vom Brot nehmen. Mit einer tollen Sepai sicherte sie sich die Bronzemedaille und damit ihren größten internationalen Erfolg.
 
Für beide ein Beweis ihres Könnens – und für zukünftige Veranstaltungen eine hohe Motivation.
 
Michael Schölz